Behandlung
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Was muß ich tun?
Bei Erwachsenen:
Vor dem Beginn einer logopädischen oder sprachtherapeutischen Behandlung sollten Sie zunächst Ihren
Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Ihren Hausarzt aufsuchen. Dieser wird Ihnen dann
eine Heilmittelverordnung ("Rezept") zur logopädischen Behandlung ausstellen.
Bei Kindern:
Sollten Sie bei Ihrem Kind Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung vermuten, so sprechen Sie Ihren Kinderarzt oder
Hals-Nasen-Ohren-Arzt darauf an. Er wird weitere Untersuchungen durchführen und Ihnen nach entsprechender Diagnose
eine Heilmittelverordnung zur logopädischen Behandlung ausstellen.
Nachdem Sie von Ihrem Arzt eine Heilmittelverordnung erhalten haben, können Sie sich bei uns telefonisch oder persönlich
anmelden. Sie erhalten dann schnellstmöglich einen ersten Gesprächstermin, bei dem wir dann die Behandlung
besprechen und weitere Termine vereinbaren werden.
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Kostenübernahme
In der Regel werden bei Kindern die Kosten zur logopädischen Behandlung vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen
übernommen, Erwachsene müssen 10 Prozent des Bruttobetrages sowie 10 Euro Rezeptgebühr hinzuzahlen.
Bei privat versicherten Patienten gelten die individuellen Regelungen der einzelnen Privat-Krankenkassen.
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Therapieablauf
In der Regel dauert eine Therapiestunde 45 Minuten und erfolgt ein bis zweimal wöchentlich. Sie erhalten in Absprache
mit Ihrem Therapeuten individuelle Termine (z.B. Montags und Donnerstags um 14:00). Sollten Sie einen Termin nicht
wahrnehmen können, so sagen Sie bitte spätestens 24 Stunden zuvor telefonisch ab.
Der genaue Therapieablauf hängt natürlich vom Patienten und seinem Störungsbild ab. Die Therapieziele und der Weg dorthin besprechen
wir gemeinsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen.
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Was ist uns wichtig?
Wir betrachten den Menschen in seiner Gesamtheit und nicht auf seine Störung reduziert.
Wir passen die Therapie an die individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen des Einzelnen an und finden gemeinsam mit dem Patienten
und seinen Angehörigen die therapeutisch optimale Behandlungsform.
Wir heben die Stärken des Patienten hervor (statt nur seine Schwächen in den Mittelpunkt zu stellen) und fördern damit seine
positive Eigenwahrnehmung.
Wir berücksichtigen ebenfalls das Umfeld des Patienten und binden Bezugspersonen nach Möglichkeit in die Therapie mit ein.